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13.07.2010, 17:15 Uhr | web
Kaiserdom: „Herausragendes Bauwerk verdient allerhöchste Kultur“
Die CDU-Ratsfraktion Königslutter besichtige den Kaiserdom und informierte sich aus erster Hand über das Kulturmanagement
Durch den restaurierten und wiedereröffneten Kaiserdom führte der Leiter des Kulturmanagements Königslutter die Mitglieder der städtischen CDU-Ratsfraktion. Dr. Norbert Funke nutzte die Gelegenheit, den Ratsleuten das neue Halbjahresprogramm vorzustellen, das ab Juli 2010 erstklassige Konzerten und viele Veranstaltungen vorsieht. „Der Dom ist ein herausragendes Bauwerk, das es verdient mit allerhöchster Kultur bespielt zu werden“, verdeutlichte Dr. Funke den Grundgedanken Kulturprogramms.
Dr. Norbert Funke führte die CDU-Gruppe durch den restaurierten Kaiserdom.
Königslutter -
Zu der Besichtigung eingeladen hatte die CDU-Ratsfraktion, um den Abschluss der Dom-Sanierung hautnah begutachten zu können. „Die Stadt Königslutter und der Kaiserdom gehören zusammen. Aber unser Wahrzeichen wollen wir weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Dieses ist ein strategisches Ziel der Stadt und wir unterstützen es ausdrücklich“, betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende Marc Schneider während der Führung.
Im Domcafé nebenan wurde die Gruppe aus Ratsmitgliedern und Gästen der CDU von Dr. Funke anschließend umfänglich informiert. Neben dem Kulturprogramm schilderte er die tägliche Arbeit der 35-köpfigen Domführergilde. Allein der Jahreskalender siehe 350 angemeldete Führungen mit mindestens je 20 Personen vor. An Wochenenden fügten sich Reisebusse immer mehr ins Stadtbild Königslutters ein. In diesem Zusammenhang wies Dr. Funke auf die besondere baugeschichtliche Bedeutung als norddeutsche romanische Einmaligkeit hin: „Wir merken, dass viele wissen, worum es sich bei diesem Bauwerk handelt.“
Während des Gesprächs wurde deutlich, dass die Stadt Königslutter das gesamte Tourismusprogramm allein nicht stemmen könne. „Der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz gilt der besondere und herzliche Dank aller Königslutteraner. Über das normale Maß einer als Eigentümerin des Kaiserdoms hinaus, engagiert sie sich, um der Bedeutung des Bauwerks gerecht zu werden. Dadurch steigen augenscheinlich die Lebensqualität und das Renommee von Stadt und Region“, brachte Schneider die Stimmung der CDU-Mitglieder zum Ausdruck. Den weiteren Weg des Kulturmanagements Kaiserdom wird die Fraktion „konstruktiv und positiv“ begleiten.
Am Ende konnte Dr. Funke den Besuchern immerhin eine Kurzversion des Kulturprogramms mitgeben. Die 90-seitige Langfassung sei bereits vergriffen und muss nachgedruckt werden.
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